09452 912-0 rathaus@langquaid.de

Soziale Stadt

Die Soziale Stadt ist ein Bund-Länder-Programm aus der Städtebau-Förderung und wird finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Länder. Es ist sehr “ganzheitlich” ausgelegt, denn es umfasst neben städtebaulichen Aufgaben gleichermaßen soziale, kulturelle, ökonomische wie ökologische Handlungsfelder.

Die Ziele der Sozialen Stadt sind unter anderem:

  • Verbesserung und Stabilisierung der Wohn- und Lebensbedingungen durch bauliche, ökologische und soziale Maßnahmen
  • Stärkung der lokalen Ökonomie und des Tourismus
  • Erhöhung der Lebenschancen durch bessere Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten vor Ort
  • Integration aller Bevölkerungsgruppen
  • Vernetzung der Aktivitäten
  • Öffentlichkeitsarbeit, Stärkung des Gebietsimage, Steigerung der Identifikation mit dem Markt Langquaid

Die Soziale Stadt hat  zur Aufgabe, Probleme und Potenziale im Projektgebiet zu erkennen. Das Projektbüro ist zudem Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger und nimmt gerne Anregungen und neue Ideen entgegen.

Die Soziale Stadt lebt vom Miteinander aller Beteiligten. Über verschiedene Gremien und Veranstaltungen ist regelmäßige Bürgerbeteiligung gewährleistet. So kommt mehrmals pro Jahr die “Lenkungsgruppe Soziale Stadt” zusammen. Die Lenkungsgruppe ist zusammengesetzt aus Vertretern unterschiedlichster Bereiche wie Wirtschaft, Kultur oder Soziales. Das Gremium nimmt zu aktuellen Themen Stellung und bringt Anregungen ein. Durch die Soziale Stadt ins Leben gerufen wurden auch Gremien wie der Arbeitskreis Gastronomie oder die Runden Tische “Senioren” und “Vereine”.

Ansprechpartnerin:

Brigitte Kempny-Graf, M.A., Projektmanagement
Andrea Meyer, Projektassistenz

Büro Soziale Stadt, Hintere Marktstraße 20, 84085 Langquaid, Tel.: 09452/912-16, e-mail: kempny-graf@langquaid.de

Bürozeiten:

Dienstag 8.30 bis 12.30 Uhr
Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie nach Vereinbarung
(Tel. Terminvereinbarung Mo bis Do Vormittag unter 09452/912-16)

Ein Beitrag über das Projekt Soziale Stadt in Langquaid aus dem Magazin “Gut Leben”:

Dahoam – die andere bayerische Lebensart

 

Aktuelle Projekte:

Tag der Städtebauförderung

 

Nächster bundesweiter Tag der Städtebauförderung:  Mai 2020

Tag der Städtebauförderung Mai 2019:
EinBlick ins neue Familien- und Bildungszentrums, allerhand Aktionen und vieles mehr

Am 11. Mai feierte der bundesweite Aktionstag der Städtebauförderung sein fünftes Jubiläum. Allen Grund zum Feiern gab es auch in Langquaid: Ein weiteres innovatives Modellprojekt, das Familien- und Bildungszentrum in der Schulstraße, wurde feierlich eröffnet und mit einem Tag der offenen Türe der ganzen Bevölkerung vorgestellt! Dieses neue „städtebauliche Quartier“ in Langquaid, das in fußläufiger Entfernung zum Marktkern auf einer Fläche von knapp 4.500 Quadratmetern zwischen der Herrnwahlthannerstraße und der Schulstraße entstanden ist, beherbergt im Erdgeschoss eine Kindertagesstätte mit Kindergarten und Kinderkrippe, im ersten Obergeschoss eine Tagespflege für Senioren, beides betrieben von der Arbeiterwohlfahrt, und im zweiten Obergeschoss die Volkshochschule. Eigentümer des kompletten zweiten Obergeschosses mit den Räumen für die Volkshochschule ist der Markt Langquaid, der dafür auch Fördermittel in Höhe von 90% aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2017“ erhalten hat. Unmittelbar benachbart ist eine Wohnanlage für Mehrgenerationenwohnen entstanden. Diese besteht aus zwei Gebäuden mit insgesamt 28 barrierefreien Wohnungen, errichtet in moderner energieeffizienten Bauweise.

Als erste Einrichtung im neuen Familien- und Bildungszentrum hatte die AWO Tagespflege bereits Anfang April ihren Betrieb aufgenommen und die Türen für ihre pflegebedürftigen Gäste geöffnet. Kurz darauf bezogen auch die Kindertagesstätte “Schatzinsel” und die  Volkshochschule Langquaid ihre topmodernen Räumlichkeiten.

Mit vielfältigen Angeboten im Mehrgenerationenhaus, dem Seniorenservicehaus als sozialem Zentrum, dem Seniorenbus, der Nachbarschaftshilfe und vielem mehr hat der Markt Langquaid mit der Tagespflegeeinrichtung auch sein dicht geknüpftes Netz für  ältere und hilfebedürftige Mitbürger weiter bereichert.

Für junge Familien konnte das Angebot um weitere bedarfsgerechte Kindergartenplätze ergänzt werden. Und die rührige Volkshochschule hat nun noch mehr Platz um  immer maßgeschneiderte Kurse anbieten zu können.  Ein eigenes VHS-Cafe lädt zum Verweilen ein.

Zum Tag der Städtebauförderung konnten sich alle Interessierten selbst ein Bild machen und dies nicht nur vom neuen Zentrum, sondern von allen aktuellen Projekten. Der Markt Langquaid war mit einem großen Infostand in den VHS Räumlichkeiten ebenfalls vertreten. Die Soziale Stadt lud ein zum Mitmachen und den bildhübschen Marktplatz noch komfortabler machen. Da sollen nämlich “Barrieren” immer mehr schwinden und noch mehr Komfort für alle geschaffen werden.

Das Programm 11. Mai 2019:

13 Uhr bis 16.00 Uhr                          „EinBlick ins Familien- und Bildungszentrum“:

Die Räume des Familien- und Bildungszentrums stehen zur Besichtigung offen. Mitarbeiter der einzelnen Bereiche informieren gerne zu den vielfältigen Angeboten der Kindertagesstätte, der Tagespflege und der Volkshochschule.

13.00 Uhr bis 16.00Uhr                      „Langquaid – fit für die Zukunft“:

Am Infostand des Marktes in den Räumlichkeiten der VHS  hält das Team der Sozialen Stadt und des Mehrgenerationenhauses viele interessante Informationen bereit. Beispielsweise zu den Rad- und Wanderwegen, Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten oder auch Informations- und Beratungsangeboten. Am Ideenbaum können interessierte Bürgerinnen und Bürger mit ihrer „Idee für Langquaid“ einbringen, so auch zum Thema: .

13.00 Uhr bis 16.00 Uhr                 „Langquaid – barrierefrei und bewegt“:

Der historische Langquaider Marktplatz ist bildschön! Und er soll noch komfortabler werden für all seine Nutzer, groß wie klein, jung und alt!  Mehr Sitzgelegenheiten, noch Fahrradständer, gehfreundlichere Bereiche, oder …? Ihre Meinung ist gefragt – gestalten Sie mit!

15 Uhr bis 15.30 Uhr                         Bürgergespräch mit dem Bürgermeister :

Bürgermeister Blascheck informiert über die aktuellen Städtebau-Projekte, steht für Bürgerfragen zur Verfügung und nimmt Wünsche und Anregungen entgegen.

Danach, ab 16 Uhr  geht der Tag der Städtebauförderung in die Fahrzeugsegnung am Marktplatz über.


Rückblick und Info:

Am 9. Mai 2015 fand erstmals ein  bundesweiter Tag der Städtebauförderung statt. Der Aktionstag will Ziele und Projekte der Städtebauförderung einer breiten Bevölkerung bewusst und bekannt machen. Hier wird über konkrete Maßnahmen der Städtebauförderung und ihr Wirken in den Kommunen informiert und allen Bürgern die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung gegegeben. Selbstverständlich hat sich auch der Markt Langquaid immer mit einem bunten Aktionsprogramm vom Sonder-Bauernmarkt über Info-Veranstaltungen, Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten bis zum Percussion-Workshop “Wir trommeln alle zusammen”,  mit Einweihung der öffentlichen E-Tankstelle im Rathaus-Innenhof, viel  Information rund um die E-Mobilität sowie zu den vielen anderen aktuellen Projekten beteiligt und vielfältig präsentiert.
Beim jüngsten Aktionstag am  5.5.18 wurde der Hotspot der Geschichte eröffnet, die Bücherei präsentierte sich, ebenso wurden die Pläne zu Hotel am Markt und Wohnen am Wittelsbacher Markt vorgestellt

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftsförderung

Das gesamte Handlungsfeld der Wirtschaftsförderung konnte im Rahmen des Soziale Stadt-Partner-Programmes BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier beträchtlich intensiviert werden. Auch nach Ende der Projektlaufzeit (März 2009 bis Oktober 2012) werden die vielfältigen Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Langquaid im Rahmen der Sozialen Stadt weitergeführt. Nach wie vor bietet und vermittelt das Projektbüro Soziale Stadt, insbesondere auch für Existenzgründer und Jungunternehmer sowie gleichermaßen für alle Unternehmer im Markt Beratung, Information und Qualifizierung.
Des weiteren werden frequenzsteigernde Aktionen durchgeführt, wie z.B. die Aktionen “Ferienlaune in Langquaid”, und   “Zauberhafte Weihnachtszeit”.
Gemeinsam mit der Sozialen Stadt ging im November 2015 auch die Kampagne „Lebenswert – Liebenswert – Langquaid – der Markt für gute Geschäfte“ mit dem roten Langquaid-L als Markenzeichen an den Start. Zahlreiche Aktionen wurden hier bereits umgesetzt. Aktuell ist die nächste Phase in Planung.

Leerstandsmanagement

Im Rahmen der Wirtschaftsförderung ist auch das Leerstandsmanagement eine wichtige Aufgabe der Sozialen Stadt. Das Büro Soziale Stadt unterstützt Vermieter gewerblicher Immobilien und potenzielle Ansiedler gleichermaßen durch branchenmix-gerechte Vermittlung und Beratung.

 

 

 

Einzelhandel und Gastronomie
Ebenso stärken unten erwähnte nahtouristische Aktivitäten den gesamten Wirtschaftsstandort, insbesondere Einzelhandel und Gastronomie.
Zur besseren Vernetzung der Unternehmerschaft werden mehrmals im Jahr informelle Unternehmertreffen, im Wechsel Abendstammtische, Frühstücke und gemeinsame Mittagspausen, angeboten.

Im Frühjahr 2018 wurden Unternehmerabende zum Thema “EU-Datenschutzgrundverordnung” mit Referent RA Dr.Norbert Heimlich angeboten.
Der nächste Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Zur Stärkung von Einzelhandel und Gastronomie wurde im Rahmen der Sozialen Stadt vor der Dachkampagne mit dem roten L  die Kampagne  “Gemeinsam zum Ziel – der Markt Langquaid ist ein starkes Einkaufszentrum!” erarbeitet – mit umfangreichen Bausteinen
(Bsp. Qualifizierung: Online-Recht mit Referent Dr.jur. Norbert Heimlich und (Web-)Marketing mit wenig Budget mit Referentin Elvira Beck; Frequenz- und Vernetzungs-steigernde Aktionen; gemeinsame Werbeauftritte; Marktplatzgestaltung, etc.)
Nähere Informationen gerne im Büro Soziale Stadt.

 

 

Historisches Langquaid
Die Geschichte Langquaids ist hoch interessant, für Einheimische wie für Gäste aus der Umgebung. Schon seit Langem bestehen Bestrebungen, die Historie aufzuarbeiten und ansprechend zu präsentieren. Die Soziale Stadt hat daher unterschiedlichste Projekte begleitet und voran getrieben, z.B.:
  • Historische Marktführungen -mit szenischen Einlagen. Ehrenamtliche Schauspieler sorgen mit bunten Spielszenen dafür, dass der “Geschichtsunterricht” richtig Spaß macht. Termine nach Vereinbarung, Preise auf Anfrage
    • Zudem  werden zwei Themenführungen angeboten:
“Kirche im Licht, Führung durch die Pfarrkirche St. Jakob mit Gerhard Huber.
Ganzjährig nach Vereinbarung.
“Weihnachten im historischen Langquaid” mit Margret Wermuth.
In der Weihnachtszeit, nach Vereinbarung.
Der Eintritt ist jeweils frei. Es wird aber um Anmeldung im Büro Soziale Stadt gebeten.
  • Historische Feste, wie das  Barocke Marktfest “Vivat Langquaid”, 2010 und 2012 sowie die Barocknacht am 26. Juli 2014 und am 30. Juli unter dem Motto “Barock hält Hof – Flanieren Sie mit allen Sinnen durch die Üppigkeit des Barock”.Das Programm enthielt u.a. ein Barockes Hofkonzert von Musica Excitata, musikalische Beiträge heimischer Chöre und Ensembles, eine große Kunst-Ausstellung der Kunstgruppe Fochler der Weltenburger Akademie, historische Tanzstunden, Schauspielszenen der ehrenamtlichen Markführungsgruppe, einen Kinder-Spiele-Parcours mit Cultheca, Handwerks-Darbietungen, Fieranten,  Lagerleben u.v.m.
  • Begleitprogramm zu den traditionellen Märkten.So verbanden sich beim Jakobimarkt 2014 und 2016 am Markttag  Barock und Moderne: Zum traditionellen Markttreiben hielt auch hier Barock Hof! Wie schon beim Nikolausmarkt 2013 bereicherte zudem ein gelungenes Musikprogramm heimischer Gruppen und Ensembles den Markt. Zu Lichtmess wurde des Öfteren eine interessante Wachsstöckel- und Kerzenausstellung organisiert. 2018 erfuhr die Öffnung der drei Kirchen mit diversem Programm enormen Zuspruch.
  • Außerdem der “Hotspot der Geschichte im Kastnerhaus – Ein Jahrtausend Markt Langquaid” Die Ausstellung ist eine spannende Zeitreise durch die prägenden Phasen der Marktgeschichte.
    Die Ausstellung wurde zunächst anlässlich des Bürgerfestes 2011 von Ende Mai bis Juli im Gasthof Huberbräu gezeigt. Aufgrund der hervorragenden Resonanz wurde  sie als Dauerausstellung  im  historischen Wirtschaftsgebäude des Obermünsterer am Marktplatz 10 in neu gestalteter Form bis Februar 2017 präsentiert. Sie wurde mehrfach erweitert, beispielsweise um die Themen Barock in Langquaid,  Ochsenstraße, Geschichte des Hopfens und der Brau-Dynastien. Nun wurde die Ausstellung völlig neu konzipiert und umgestaltet – unter der bewährten Regie des Regensburger Kulturbüro Cultheca. Die Wiedereröffnung im Kastnerhof am Marktplatz 1 fand am 5. Mai 2018 zum Tag der Städtebauförderung statt.
    Der Hotspot ist wieder zu allen fünf Langquaider Jahrmärkten, zu den Marktführungen sowie nach Vereinbarung geöffnet.
    Informationen und Anmeldungen im Büro Soziale Stadt, Hintere Marktstraße 20, Tel. 09452 912-16, E-Mail: sozialestadt@langquaid.de
  • Ausstellung “4000 Jahre versteckt – der Schatz von Langquaid” im Haus der Begegnung, Marktplatz 25
  • Zuvor wurden folgende Projekte zur Geschichte Langquaids und der Region realisiert:
Broschüre Historisches Langquaid
Beschilderung historisch relevanter Häuser am Marktplatz
Ausstellung zum Thema Hopfen und Brauen im historischen Stadel des Gasthauses Huberbräu (Mai/Juni 2009)
Historische Feste: 
Brunnenfest (2009)
Barockes Marktfest Vivat Langquaid, Barocknacht (s.o., Bildergalerien 2010 und 2012 unter “Feste”)

 

 

 

 

15 Jahre Soziale Stadt in Langquaid

Mit einem festlichen Begegnungsabend im neuen Familien- und Bildungszentrum feierte der Markt Langquaid jüngst 15 Jahre imposante Marktentwicklung im Rahmen des Städtebauförderprogrammes „Soziale Stadt“.  Bürgermeister Herbert Blascheck freute sich sehr, dazu über 100 Gäste begrüßen zu können, darunter den bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, stellvertretenden Landrat Josef Egger, MdL Petra Högl sowie Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen der Sozialen Stadt.

Ein „Musterschüler“ sei Langquaid, mit einem Bürgermeister als „Kümmerer“, der die Leute begeistere und mitnehme, lobte der bayerische Minister Bernd Sibler. Die Gemeinde gelte mittlerweile als eine der innovativsten und erfolgreichsten Kommunen in der Sozialen Stadt und damit in der Innenentwicklung, betonte der Minister. Langquaid kämpfe erfolgreich gegen Leerstände an und beweise das Gegenteil der negativen Prophezeiungen hinsichtlich der Auswirkungen des Internets. Sibler stellte die messbaren Erfolge Langquaids auf allen Handlungsfeldern heraus

Vize-Landrat Josef Egger überbrachte die Glückwünsche von Landrat Martin Neumeyer und gratulierte dem Markt zum erfolgreichen Programm. Er wünschte der Kommune weiterhin viel Kraft und gute Zusammenarbeit, um „alles unter einen Hut zu bringen“.

„Einen Vorsprung im Leben hat laut J. F. Kennedy, wer anpackt, wo die anderen erst einmal reden. Und genau das zeichnet uns in Langquaid aus, dass wir aufeinander hören, dass wir miteinander reden und dass wir gemeinsam die Dinge anpacken“, analysierte Bürgermeister Herbert Blascheck die Basis des Erfolgs des Langquaider Wegs„ „Wir nutzen unsere Chancen und machen viel aus unseren Möglichkeiten“, sagte Blascheck. Im Vergleich mit 2002 leben 160 Prozent mehr Menschen im Zentrum, zahlreiche Geschäfte siedelten sich hier an. „Unser Marktplatz ist unser Einkaufszentrum“,so der Rathauschef. Die imposanten, stolzen Bürgerhäuser, die das Erscheinungsbild des Marktes seit Jahrhunderten prägen, seien etwas Besonderes – ein sichtbares Zeichen der Geschichte. Deshalb sei die Städtebausanierung ein Auftrag und eine große Verantwortung.

Blaschecks großer Dank galt allen, die sich einbringen und so einen Beitrag zur Erfolgsgeschichte der Sozialen Stadt leisten: den Schulen und Bildungsstätten, den Kirchengemeinden, Vereinen und Verbänden, Wirtschaft und Einzelhandel, den Mitarbeitern, besonders dem Team Soziale Stadt-MGH Brigitte Kempny-Graf, Andrea Meyer und Melanie Hase, den Planern, Investoren und engagierten Ehrenamtlichen.

Die Basis dafür sei nicht zuletzt die große finanzielle Unterstützung des Bundes und des Freistaats Bayern aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“. Er dankte der Regierung von Niederbayern, insbesondere Frau Baudirektorin Maria Schiederer, „die uns bei unserer städtebaulichen Entwicklung und all unseren Projekt und seien sie noch so außergewöhnlich, großartig und herausragend begleitet und unterstützt“ und ebenso  dem Marktgemeinderat. “Die Offenheit und das partnerschaftliche Miteinander im Marktrat sind die hervorragende und sehr wichtige Basis für die positive Entwicklung unserer Heimatgemeinde”. Ein ganz großes und herzliches Danke schön gebührt dem Team unserer Volkshochschule, das für die Bewirtung bei diesem Begegnungsabend sorgte und natürlich auch den Musikgruppen aus dem Netzwerk  MusikLebenLangquaid, die musikalisch durch den Abend begleiten. „Wir alle sind Langquaid!“, so Blascheck.

Im Rahmen einer Ausstellung „15 Jahre Soziale Stadt in Langquaid“ konnten sich die Gäste einen Überblick verschaffen über die zahlreichen Projekte auf unterschiedlichsten Handlungsfeldern. Einblick gab ebenso der  kürzlich durch den Bayerischen Rundfunk gedrehte Kurzfilm “Ideen gegen Leerstand”, der zum Auftakt des Abends  gezeigt wurde.

Die gelungene musikalische Umrahmung der Festivität wurde bestritten von Brigitte Maier und ihrer Schülerin Paula Rott, Dagmar Biehler mit Tochter Tanja, sowie der  Didgeridoo und Percussion-Gruppe unter der Leitung von Ewald Ring mit Thomas Lengnick und Regina Götz.

Ein tolles Buffet, dass das Team der VHS gezaubert hatte, lud anschließend zum gemütlichen Verweilen ein. Auch hier dokumentierten viele gute Gespräche das schöne Miteinander im Markte. Erst nach Mitternacht verließen die letzten Gäste die gelungene Veranstaltung.

Die Ausstellung “15 Jahre Soziale Stadt in Langquaid” ist übrigens noch für einige Zeit im Foyer der Sparkasse zu sehen.

(Auf dem Foto von re. n. li.: Bürgermeister Herbert Blascheck, Staatsminister Bernd Sibler, Projektmanagerin Brigitte Kempny-Graf, MdL Petra Högl, stellv. Landrat Josef Egger)

Hier weitere Impressionen vom Begegnungsabend:

 

Die Soziale Stadt führt viele weitere nahtouristische Projekte und Gästeinformation durch, z.B. durch die Broschüren “Willkommen in Langquaid” oder Radeln & Wandern

Die Soziale Stadt organisiert Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung und -information, u.a. “Markt der Möglichkeiten” , Langquaid-Tag, “Babyempfang”, Tag der Städtebauförderung, siehe eigenen Reiter.

Auch im Bereich “Gesundheit” ist die Soziale Stadt sehr aktiv: Zwei Gesundheitstage mit Messe und Vortragsprogramm wurden in jüngster Zeit bereits organisiert. Ein regelmäßiges Vortrags- und Beratungsprogramm wurde auch im Mehrgenerationenhaus etabliert (siehe Mehrgenerationenhaus/Aktuelles).
Auch der Bewegungsparcours “Generationenpark” am Marktweiher wurde mit Mitteln der Sozialen Stadt erstellt. Dort werden ebenfalls immer wieder Veranstaltungen oder Einweisungen organisiert.

Außerdem wurde ein Gesundheitskompass erstellt, der eine gute Übersicht gibt zu Ärzten, Therapeuten, Gesundheitsdienstleistern.

Runde Tische, z.B. “Senioren” , Runder Tisch “Vereine”
Schwerpunktthemen beim letzten runden Tisch Vereine waren: Barockfest und Generationentag 2012 sowie Austausch und Koordination der Angebote, Vorbereitung des 2013 erstmals zweitägigen Nikolausmarktes und Gestaltung des Samstag-Abend-Programmes.

Bilder vom großen Bürger-Aktionstag “Markt der Möglichkeiten”:

Die Soziale Stadt organisiert diverse Lenkungs- und Vernetzungsgremien, wie die Lenkungsgruppe Soziale Stadt, die sich aus Vertretern unterschiedlichster Bereiche wie Bildung, Soziales, lokale Ökonomie, Ökologie zusammensetzt. Dazu den Arbeitskreis Wirtschaftsexperten mit Vertretern der verschiedenen Wirtschaftsbereiche sowie den Arbeitskreis Gastronomie.

Kostenloser Fahrservice für Senioren und wenig Mobile

Jugendzentrum – Die Soziale Stadt kooperiert eng mit dem Jugendzentrum Tacheles und hat anlässlich des Umzuges in Marktplatz 25 einen Logowettbewerb ausgeschrieben und begleitet.

Bauernmarkt – die Soziale Stadt hat den traditionellen Bauernmarkt bei der  Neugestaltung und den Umzug in den Innenhof von Marktplatz 25 begleitet und unterstützt die vielfältigen Aktionen der heimischen Erzeuger mit unterschiedlichsten Maßnahmen wie Gestaltung und Druck einer Info-Broschüre, Plakaten, Internetseite und Pressearbeit

Sanierungen
Durch grundlegende Gebäude- und Straßensanierungen konnte das Ortsbild erheblich aufgewertet werden. Die sanierten Gebäude konnten neuen Nutzungen zugeführt werden. Beispielsweise wurde Marktplatz 25 – Haus der Begegnung sowie dessen Innenhof mit Mitteln der Sozialen Stadt saniert. Es bietet nun eine neue Heimat mitten im Markt für das örtliche Jugendzentrum, die Eltern-Kind-Gruppen, die Caritas -Sozialstation, den Bauernmarkt (Innenhof) sowie einen Vereinsraum.
Folgende Sanierungen wurden abgeschlossen
Sanierung der Rottenburger Straße
Sanierung der Schulstraße
Sanierung von Marktplatz 25 -Haus der Begegnung- mit Innenhof
Sanierung  Hintere Marktstraße
Sanierung Krankenhausstraße
Sanierung Waldstraße
Sanierung und Neugestaltung alte Volksschule
Sanierung Herrnwahlthanner Straße, Abschnitte I und II
Neugestaltung Evangelischer Kirchplatz
Kastnerhaus: Sanierung durch privaten Investor, Einrichtung der Bücherei durch den Markt mit Mitteln der Sozialen Stadt
Neugestaltung Kastnerhaus-Innenhof mit Mitteln der Sozialen Stadt

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