Soziale Stadt:


Die Soziale Stadt ist ein Bund-Länder-Programm aus der Städtebau-Förderung und wird finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Länder. Es ist sehr "ganzheitlich" ausgelegt, denn es umfasst neben städtebaulichen Aufgaben gleichermaßen soziale, kulturelle, ökonomische wie ökologische Handlungsfelder.

Die Ziele der Sozialen Stadt sind unter anderem:

  • Verbesserung und Stabilisierung der Wohn- und Lebensbedingungen durch bauliche, ökologische und soziale Maßnahmen
  • Stärkung der lokalen Ökonomie und des Tourismus
  • Erhöhung der Lebenschancen durch bessere Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten vor Ort
  • Integration aller Bevölkerungsgruppen
  • Vernetzung der Aktivitäten
  • Öffentlichkeitsarbeit, Stärkung des Gebietsimage, Steigerung der Identifikation mit dem Markt Langquaid

Die Soziale Stadt hat  zur Aufgabe, Probleme und Potenziale im Projektgebiet zu erkennen. Das Projektbüro ist zudem Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger und nimmt gerne Anregungen und neue Ideen entgegen.

Die Soziale Stadt lebt vom Miteinander aller Beteiligten. Über verschiedene Gremien und Veranstaltungen ist regelmäßige Bürgerbeteiligung gewährleistet. So kommt mehrmals pro Jahr die "Lenkungsgruppe Soziale Stadt" zusammen. Die Lenkungsgruppe ist zusammengesetzt aus Vertretern unterschiedlichster Bereiche wie Wirtschaft, Kultur oder Soziales. Das Gremium nimmt zu aktuellen Themen Stellung und bringt Anregungen ein. Durch die Soziale Stadt ins Leben gerufen wurden auch Gremien wie der Arbeitskreis Gastronomie oder die Runden Tische "Senioren" und "Vereine".

Ansprechpartnerin:

Brigitte Kempny-Graf, M.A., Projektmanagement
Andrea Meyer, Projektassistenz

Büro Soziale Stadt, Hintere Marktstraße 20, 84085 Langquaid, Tel.: 09452/912-16, e-mail: kempny-graf@langquaid.de

Bürozeiten:

Dienstag 8.30 bis 12.30 Uhr

Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie nach Vereinbarung

(Tel. Terminvereinbarung Mo bis Do Vormittag unter 09452/912-16)

Ein Beitrag über das Projekt Soziale Stadt in Langquaid aus dem Magazin "Gut Leben":
Dahoam - die andere bayerische Lebensart

Aktuelle Projekte:

Tag der Städtebauförderung

Am13. Mai fand zum dritten Mal der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Langquaid beteiligte sich umit einem bunten Aktionsprogramm vom Sonder-Bauernmarkt über Dialog mit Bürgermeister Herbert Blascheck , Info-Veranstaltung, Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten bis zur Eröffnung der E-Tankstelle für Auto und Bikes und Info zur E-Mobilität durch Netzbetreiber Bayernwerk. ( siehe Startseite)

Wirtschaftsförderung - Das gesamte Handlungsfeld der Wirtschaftsförderung konnte im Rahmen des Soziale Stadt-Partner-Programmes BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier beträchtlich intensiviert werden. Auch nach Ende der Projektlaufzeit (März 2009 bis Oktober 2012) werden die vielfältigen Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Langquaid im Rahmen der Sozialen Stadt weitergeführt. Nach wie vor bietet und vermittelt das Projektbüro Soziale Stadt, insbesondere auch für Existenzgründer und Jungunternehmer sowie gleichermaßen für alle Unternehmer im Markt Beratung, Information und Qualifizierung.
Des weiteren werden frequenzsteigernde Aktionen durchgeführt, wie z.B. die Aktionen "Ferienlaune in Langquaid", und   "Zauberhafte Weihnachtszeit".
Gemeinsam mit der Sozialen Stadt ging im November 2015 auch die Kampagne „Lebenswert - Liebenswert - Langquaid – der Markt für gute Geschäfte“ an den Start. (s. "Wirtschaft & Handel / Einkaufserlebnis)

Ebenso stärken unten erwähnte nahtouristische Aktivitäten den gesamten Wirtschaftsstandort, insbesondere Einzelhandel und Gastronomie.
Zur besseren Vernetzung der Unternehmerschaft werden mehrmals im Jahr informelle Unternehmertreffen, im Wechsel Abendstammtische, Frühstücke und gemeinsame Mittagspausen, angeboten.
2017 fanden bereits zwei Unternehmertreffen statt: Im. März ein Unternehmer-Frühstück bei der Firma Albach mit Betriebsbesichtigung und im Mai eine gemeinsame Mittagspause im Gasthof Huberbräu. Jürgen Gritschmeier, Leiter des Arbeitgeberservice Regensburg referierte zu den "Fördermöglichkeiten durch die Arbeitsagentur".

Zur Stärkung von Einzelhandel und Gastronomie wurde im Rahmen der Sozialen Stadt bereits die Kampagne "Gemeinsam zum Ziel - der Markt Langquaid ist ein starkes Einkaufszentrum!" erarbeitet - mit umfangreichen Bausteinen
(Bsp. Qualifizierung Online-Recht mit Referent Dr.jur. Norbert Heimlich und (Web-)Marketing mit wenig Budget mit Referentin Elvira Beck; Frequenz- und Vernetzungs-steigernde Aktionen; gemeinsame Werbeauftritte; Marktplatzgestaltung, etc.)
Nähere Informationen gerne im Büro Soziale Stadt.

Leerstandsmanagement - Im Rahmen der Wirtschaftsförderung ist auch das Leerstandsmanagement eine wichtige Aufgabe der Sozialen Stadt. Das Büro Soziale Stadt unterstützt Vermieter gewerblicher Immobilien und potenzielle Ansiedler gleichermaßen durch branchenmix-gerechte Vermittlung und Beratung.

Historisches Langquaid - Die Geschichte Langquaids ist hoch interessant, für Einheimische wie für Gäste aus der Umgebung. Schon seit Langem bestehen Bestrebungen, die Historie aufzuarbeiten und ansprechend zu präsentieren. Die Soziale Stadt hat daher unterschiedlichste Projekte begleitet und voran getrieben, z.B.:
  • Historische Marktführungen -mit szenischen Einlagen. Ehrenamtliche Schauspieler sorgen mit bunten Spielszenen dafür, dass der "Geschichtsunterricht" richtig Spaß macht. Termine nach Vereinbarung, Preise auf Anfrage
    • Zudem  werden zwei Themenführungen angeboten:
"Kirche im Licht, Führung durch die Pfarrkirche St. Jakob mit Gerhard Huber.
Ganzjährig nach Vereinbarung.
"Weihnachten im historischen Langquaid" mit Margret Wermuth.
In der Weihnachtszeit, nach Vereinbarung.
Der Eintritt ist jeweils frei. Es wird aber um Anmeldung im Büro Soziale Stadt gebeten.
  • Historische Feste, wie das  Barocke Marktfest "Vivat Langquaid", 2010 und 2012 sowie die Barocknacht am 26. Juli 2014 und am 30. Juli unter dem Motto "Barock hält Hof - Flanieren Sie mit allen Sinnen durch die Üppigkeit des Barock".Das Programm enthielt u.a. ein Barockes Hofkonzert von Musica Excitata, musikalische Beiträge heimischer Chöre und Ensembles, eine große Kunst-Ausstellung der Kunstgruppe Fochler der Weltenburger Akademie, historische Tanzstunden, Schauspielszenen der ehrenamtlichen Markführungsgruppe, einen Kinder-Spiele-Parcours mit Cultheca, Handwerks-Darbietungen, Fieranten,  Lagerleben u.v.m.
  • Begleitprogramm zu den traditionellen Märkten. So verbanden sich beim Jakobimarkt im Juli 2014 und 2016  am Markttag  Barock und Moderne: Zum traditionellen Markttreiben hielt auch hier Barock Hof! Wie schon beim Nikolausmarkt 2013 bereicherte zudem ein gelungenes Musikprogramm heimischer Gruppen und Ensembles den Markt. Zu Lichtmess wurde eine interessante Wachsstöckel- und Kerzenausstellung organisiert.
  • Historische Ausstellung Markt Langquaid - Geschichte, Kultur, Kunst.  Die Ausstellung ist eine spannende Zeitreise durch die prägenden Phasen der Marktgeschichte. Gegenstand sind unter anderem die Bedeutung eines Marktes und seiner Marktrechte, Freiheiten und Privilegien, Rechte und Pflichten eines Marktortes, die Rolle von Kastner und Mautner als Vertreter der landesherrlichen Macht sowie der Bezug des Markt Langquaid zum Haus Wittelsbach, die Verbindung der Wittelsbacher Herrscherpersönlichkeiten zu Langquaid von der Markterhebung bis zum Krankenhausbau. Erklärt werden auch weitere Themen wie das Langquaider Wappen mit St. Jakob als Patron des Marktes und generell das Kanzleiwesen und das Schreiben und Siegeln im 17. Jahrhundert. Zudem besteht die Möglichkeit, selbst Schriftstücke in historischer Schreibtechnik auszufertigen und selbst einmal Federschneiden, Schreiben mit Tinte und Feder, Gestaltung von Initialen auszuprobieren. Die Ausstellung wurde zunächst anlässlich des Bürgerfestes von Ende Mai bis Juli im Gasthof Huberbräu gezeigt. Aufgrund der hervorragenden Resonanz wurde  sie als Dauerausstellung  im  historischen Wirtschaftsgebäude des Obermünsterer am Marktplatz 10 in neu gestalteter Form bis Februar 2017 gezeigt. Sie wurde mehrfach erweitert, beispielsweise um die Themen Barock in Langquaid,  Ochsenstraße, Geschichte des Hopfens und der Brau-Dynastien. Aktuell wird die Ausstellung völlig neu konzipiert und umgestaltet. Die Wiedereröffnung wird im Kastnerhof am Marktplatz 1 stattfinden. Der genaue Termin wird baldmöglichst bekannt gegeben
  • Zuvor wurden folgende Projekte zur Geschichte Langquaids und der Region realisiert:
Broschüre Historisches Langquaid
Beschilderung historisch relevanter Häuser am Marktplatz
Ausstellung zum Thema Hopfen und Brauen im historischen Stadel des Gasthauses Huberbräu (Mai/Juni 2009)
Historische Feste: 
Brunnenfest (2009)
Barockes Marktfest Vivat Langquaid, Barocknacht (s.o., Bildergalerien 2010 und 2012 unter "Feste")

Die Soziale Stadt führt viele weitere nahtouristische Projekte und Gästeinformation durch, z.B. durch die Broschüren "Willkommen in Langquaid" oder Radeln & Wandern
Die Soziale Stadt organisiert Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung und -information, u.a. "Markt der Möglichkeiten" , Langquaid-Tag, "Babyempfang",
Runde Tische, z.B. "Senioren" , Runder Tisch "Vereine"
Schwerpunktthemen beim letzten runden Tisch Vereine waren: Barockfest und Generationentag 2012 sowie Austausch und Koordination der Angebote, Vorbereitung des 2013 erstmals zweitägigen Nikolausmarktes und Gestaltung des Samstag-Abend-Programmes

Bilder vom großen Bürger-Aktionstag "Markt der Möglichkeiten"

Die Soziale Stadt organisiert diverse Lenkungs- und Vernetzungsgremien, wie die Lenkungsgruppe Soziale Stadt, die sich aus Vertretern unterschiedlichster Bereiche wie Bildung, Soziales, lokale Ökonomie, Ökologie zusammensetzt. Dazu den Arbeitskreis Wirtschaftsexperten mit Vertretern der verschiedenen Wirtschaftsbereiche sowie den Arbeitskreis Gastronomie.

Kostenloser Fahrservice für Senioren und wenig Mobile

Jugendzentrum - Die Soziale Stadt kooperiert eng mit dem Jugendzentrum Tacheles und hat anlässlich des Umzuges in Marktplatz 25 einen Logowettbewerb ausgeschrieben und begleitet.
 Bauernmarkt - die Soziale Stadt hat den traditionellen Bauernmarkt bei der  Neugestaltung und den Umzug in den Innenhof von Marktplatz 25 begleitet und unterstützt die vielfältigen Aktionen der heimischen Erzeuger mit unterschiedlichsten Maßnahmen wie Gestaltung und Druck einer Info-Broschüre, Plakaten, Internetseite und Pressearbeit

Sanierungen
Durch grundlegende Gebäude- und Straßensanierungen konnte das Ortsbild erheblich aufgewertet werden. Die sanierten Gebäude konnten neuen Nutzungen zugeführt werden. Beispielsweise wurde Marktplatz 25 - Haus der Begegnung sowie dessen Innenhof mit Mitteln der Sozialen Stadt saniert. Es bietet nun eine neue Heimat mitten im Markt für das örtliche Jugendzentrum, die Eltern-Kind-Gruppen, die Caritas -Sozialstation, den Bauernmarkt (Innenhof) sowie einen Vereinsraum.
Folgende Sanierungen wurden abgeschlossen
Sanierung der Rottenburger Straße
Sanierung der Schulstraße
Sanierung von Marktplatz 25 -Haus der Begegnung- mit Innenhof
Sanierung  Hintere Marktstraße   
Sanierung Krankenhausstraße
Sanierung Waldstraße
Sanierung und Neugestaltung alte Volksschule