09452 912-0 rathaus@langquaid.de

Langquaid entwickelt sich in allen Bereichen mit einer Dynamik die anzieht. Dies zeigt sich auch darin, dass die Nachfrage nach Wohnungen und Bauplätzen enorm hoch ist. Da im aktuellen Baugebiet „Sinsbuch“ jedoch schon lange alle Parzellen verkauft sind und Bauwilligen im Moment keine Grundstücke angeboten werden können, hat der Marktrat mit der Ausweisung des Baugebiets „Huberbräukeller“ die weitere Wohnbauentwicklung auf den Weg gebracht, mit der auch der großen Nachfrage, vieler junger Langquaider Familien nach Bauplätzen Rechnung getragen wird, denn Langquaid gehört erfreulicher Weise zu den Gemeinden, in denen junge Einheimische bleiben wollen. Auch viele von den jungen Langquaidern, die beispielsweise berufs- oder studienbedingt kurzzeitig wo anders ihren Wohnsitz haben, möchten dann dennoch wieder nach Langquaid zurück. Das spricht natürlich für Langquaid und auch für die perfekte Infrastruktur im Markt. Diese Tatsache ist sicher auch ein Grund dafür, dass in Langquaid rund 20% der Bevölkerung unter 18 Jahren ist, während dies bayernweit 16,4% und im Landkreis Kelheim rund 18% sind.

Mit dem ersten Spatenstich wurde nun mit den Bauarbeiten zur Erschließung des neuen Wohnbaugebiets “Huberbräukeller“ begonnen, dass eine Fläche von ca. 47.000 m² zwischen der Kelheimer Straße, dem Schulgelände der Franziska-Obermayr-Schule und der Sophie-Scholl-Straße umfasst. Im Hinblick auf den sparsamen Umgang mit Grund und Boden umfasst das neuen Baugebiet eine Kombination aus Einfamilienhäusern und mehrgeschossigen Gebäuden. Die Planung sieht 32 Einfamilienhausparzellen, ca. 55 Wohnungen im Geschosswohnungsbau sowie eine gemischt genutzte Bebauung vor, in der auch weitere Wohnungen entstehen können. Der Geschosswohnungsbau wird entlang der Staatsstraße jeweils winkelförmig, mit Innenhof und Tiefgarage angeordnet werden. Diese bildet auch den Lärmschutz für das Ein- und Zweifamilienhausgebiet. Der Lärmschutz zum Schulsportzentrum und den Stockbahnen wird mit einem begrünten Lärmschutzwall und zum Teil mit einer Lärmschutzwand erfolgen. Damit wird auch der Sportbetrieb auf den Sportanlagen optimal möglich sein, was dem Markt sehr wichtig ist. Die Erschließungsplanung, sieht u.a. vor, dass der Bereich zur Kelheimer

Straße und mit Teilen zur Staatsstraße die Gebietskategorie eines Mischgebiets erhält und die Straßenanbindung des Baugebiets direkt an die Kelheimer Straße erfolgt. Das Baugebiet selbst wird mit einer Ringstraße und drei kleinen Privatwegen erschlossen. Mit einem Fußwegesystem über die Pestalozzi- und Schulstraße wird das neue Baugebiet „Huberbräukeller“ fußläufig zum Marktzentrum hin angeschlossen. Im neuen Baugebiet wird es auch einen Kinderspielplatz geben. Das Entwässerungskonzept des neuen Baugebiets „Huberbräukeller“ umfasst neben dem üblichen Regenwasserkanal und Regenrückhaltebecken u.a. auch Gründächer beim Geschosswohnungsbau, Zisternen in den Einzelhausgrundstücken und Rigolen unter dem Lärmschutzwall.

Abgeschlossen werden die Erschließungsarbeiten im Juni 2022 sein, so dass dann auch die Bauherren mit dem Bau ihres Eigenheims beginnen können.

Der Bebauungsplan ist wieder als „schlanker Bebauungsplan“ gestaltet, der den Bauherren größtmögliche Freiheiten gewährt, mit dem Ziel, die Bauge­nehmigungen in den allermeisten Fällen schnell und unkompliziert im Frei­stellungsverfahren zu erlangen.

Neben der Ausweisung von überschaubaren Baugebieten setzt der Markt im Bereich seiner Wohnbauentwicklung seit vielen Jahren auch sehr erfolgreich auf „Innenentwicklung“. So schaffen beispielsweise private Investoren auf freien Innerortsgrundstücken neue Wohnungen.  Ein sehr gelungenes Beispiel der Revitalisierung bzw. der Innenentwicklung von Wohnraum ist sicherlich der Marktplatz. Hier wohnen heute 150% mehr Menschen, als noch im Jahr 2002.

Click to listen highlighted text!