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Mit dem ersten Spatenstich, zu dem auch der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gekommen war, haben in Langquaid die Bauarbeiten für das erste Öko-Plus-Gewerbegebiet Bayerns begonnen, das im Anschluss an das Gewerbegebiet „Steinelberg II“ auf einer Fläche von ca. 3 Hektar entsteht. Der Markt Langquaid setzt bei diesem neuen Gewerbegebiet ganz bewusst auf eine sehr enge Verknüpfung einer innovativen wirtschaftlichen Entwicklung mit nachhaltigen ökologischen Ansprüchen. Das neue Öko-Plus-Gewerbegebiet „Ziegelberg“ wird deshalb ein markantes Profil als grüner, zukunftsorientierter und nachhaltiger Standort erhalten. Damit geht Langquaid auch in diesem Bereich einen neuen, zukunftsorientierten Weg, wie dies der Markt in vielen anderen Bereichen beispielsweise bei der gezielten Innenentwicklung schon seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. Auch hier war Langquaid eine der ersten Kommunen Bayerns die vorausschauend und konsequent diesen damals etwas anderen Weg eingeschlagen und damit Akzente gesetzt haben.

Der Einklang zwischen wirtschaftlichem und ökologischem Nutzen beim Gewerbegebiet „Ziegelberg“ wird u.a. durch möglichst geringe Versiegelung, durch ein nachhaltiges Wasserkonzept, eine hohe Energieeffizienz, passende Energiekonzepte, Begrünungen, großzügige öffentliche Grünflächen, durch eine umfassende Umwelt- und Energieberatung der künftigen Ansiedler und vielen weiteren vorausschauenden Ansätzen hergestellt. Dieser Standard wird durch ein „Öko-Plus“ ergänzt. Umweltreferent Peter-Michael Schmalz hat zu seiner Idee verschiedene Ansätze erarbeitet, in dem u.a. auch Landschafts- und Bauästhetik, Bauökologie und das Arbeitsumfeld weitere Schwerpunkte bilden. Baureferent Hermann Pritsch hat zur Erschließungsplanung dieses besonderen Gewerbegebiets verschiedene praxisorientierte Vorschläge erarbeitet. In einer vom Marktrat eingesetzten Arbeitsgruppe bestehend aus Baureferent Hermann Pritsch, Umweltreferent Peter-Michael Schmalz und Bürgermeister Herbert Blascheck, wurde dann in mehreren Arbeitstreffen die Grundlage für das neue „Öko-Plus-Gewerbegebiet“ vorbereitet. Dabei wurden Erschließungsmöglichkeiten erörtert und konkret geprüft, wie und in welchem Umfang die einzelnen Elemente des Öko-Plus-Standards tatsächlich in unserem neuen Gewerbegebiet in die Praxis umgesetzt werden können. Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops hat dann der Marktrat diese erarbeiteten Grundlagen gemeinsam und abgestimmt.

 

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