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Volles Programm für Neu-Einsteiger als auch Fortgeschrittene

„Willkommen in der digitalen Welt“, ist der Titel des nächsten Kursnachmittages im Rahmen des Mehrgenerationenhaus-Modellprogrammes „Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit den digitalen Medien“. Hier können nun auch wieder alle interessierten Neu-Einsteiger die digitale Welt stressfrei und mit Muße kennen lernen: Internet – Was ist das überhaupt, wie ist es aufgebaut und wie kann ich es nutzen? Um diese Fragen dreht sich der erste Nachmittag, unmittelbar nach den Weihnachtsferien, am Donnerstag 9. Januar. Auch die Folge-Kursnachmittage bieten erstes Überblickswissen: Am 16. Januar „Im Internet surfen“ – Wie sind Internetseiten aufgebaut? Was ist ein Browser und wie bekomme ich Zugang zum Internet? und am 23. Januar „Im Internet surfen“ – Was sind Suchmaschinen und wie kann ich sie bedienen? Am 30. Januar steht ein weiteres wichtiges Thema an: “Sicherheit im Netz” – Wie kann ich Risiken im Netz vermeiden und wie schütze ich meinen Computer und mein WLAN? Am 6. Februar ist eine kurze Pause. Am 13. Februar wird nochmals das Thema “Sicherheit im Netz” aufgegriffen. Dieses Mal geht es um: Was sind Computerviren? Was ist an Spam Mails gefährlich? Woran erkenne ich Abzockmaschen?

Mit diesem Wissen geht es dann gut gerüstet in weitere Themennachmittage. Beispielsweise stehen dann der Einkauf im Internet, Online-Banking, die Nutzung von Online-Medizin-Portalen oder auch der Mediatheken auf dem Programm.  Reisevorbereitung, Austausch und Vernetzung über das Internet sind weitere Themen des ersten Halbjahres.

Die Kurse beginnen jeweils um 14.30 Uhr. Kursende ist um 16 Uhr. Kursleiterin ist IT-Fachlehrerin Julia Winkler. Die genaue Programm-Übersicht liegt im Mehrgenerationenhaus, im Rathaus sowie in verschiedenen Geschäften auf. Die Kursnachmittage können einzeln besucht werden. Bei verschiedenen Themen bilden aber auch zwei bis drei Nachmittage eine aufeinander aufbauende Einheit.

Die eigenen Geräte können gerne mitgebracht werden. Wer noch über kein eigenes Gerät verfügt, kann Schulungs-Tablets und Laptops des Mehrgenerationenhauses nutzen.

Außerdem werden weiterhin regelmäßige Mediensprechstunden angeboten, in denen individuelle Fragestellungen besprochen werden können. Der nächste Termin ist der Dienstag, 28. Januar von 11 bis 12.30 Uhr. Referentin ist EDV-Fachfrau Hiltrud Leidinger.

Zur Freude von Bürgermeister Herbert Blascheck und der Organisatorinnen Brigitte Kempny-Graf, Melanie Hase und Andrea Meyer vom Team Soziale Stadt-Mehrgenerationenhaus stehen mit Hiltrud Leidinger als auch Julia Winkler gleich zwei hervorragende Fachkräfte zur Verfügung, die mit viel Fachwissen und Einfühlungsvermögen die komplexe digitale Welt auch Neu-Einsteigern verständlich nahe bringen.

Besonders freut auch alle Beteiligten, dass die Bewerbung für 2020 um Fördermittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales für dieses Modellprogramm wieder erfolgsgekrönt war. Auch der Markt Langquaid als Träger des Mehrgenerationenhauses unterstützt das Projekt finanziell und personell.

Um die Angebote so niedrigschwellig zugänglich wie möglich zu machen, werden die Mediensprechstunden als auch die Kurse künftig kostenlos angeboten. Freiwillige Spenden werden aber gerne entgegengenommen. Eine Empfehlung liegt bei 5 Euro pro Kursnachmittag.

Anmeldung unbedingt erforderlich!

Unbedingt erforderlich, sowohl für Mediensprechstunden als auch die Kurse,  ist eine Voranmeldung im Büro Soziale Stadt-Mehrgenerationenhaus, Hintere Marktstraße 20, telefonisch unter 09452 912-16 oder per E-Mail: mgh@langquaid.de ! Hier werden auch gerne nähere Informationen erteilt.

Info

– Modellprogramm „Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien“
Mit dem Modellprogramm „Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien“ sollen die älteren Generationen und die digitale Welt noch näher zusammengebracht werden. Ältere Menschen, für die der Umgang mit Online-Anwendungen noch keine Selbstverständlichkeit ist, brauchen eine andere Form der Unterstützung und Begleitung. Im Rahmen des Modellprogramms können bayernweit zielgruppengerechte Bildungsangebote zur Nutzung Smartphone, Tablet & co. aufgebaut werden. Diese reichen von speziellen Kursen und Fachvorträgen – etwa zur Benutzung von Messengerdiensten oder dem Einkauf in Onlineshops – bis hin zu offenen Anlaufstellen („Mediensprechstunden“) für Seniorinnen und Senioren. Derzeit sind alle bayerischen MGHs zur Teilnahme am Programm berechtigt. Für jedes Mehrgenerationenhaus stehen dafür jährlich bis zu 5.000 € zur Verfügung.

– Bundesprogramm “Mehrgenerationenhäuser”

Das Mehrgenerationenhaus ist ein bundesweites Programm, initiiert und gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Markt Langquaid wurde 2008 in das Programm aufgenommen. Er wurde auch für die Weiterförderung im Bundesprogramm “Mehrgenerationenhäuser II” und für das aktuelle Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus als MGH-Standort für den Landkreis Kelheim ausgewählt.
Mit dem Bundesprogramm können Mehrgenerationenhäuser im Zeitraum 2017 bis 2020 40.000 Euro Förderung im Jahr erhalten. Drei Viertel davon stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereit, das verbleibende Viertel wird finanziert durch den Freistaat Bayern aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und den Markt Langquaid. Das große Engagement der Mehrgenerationenhäuser für den generationenverbindenden Austausch und den Zusammenhalt in der Kommune wird 2020 belohnt: Der Deutsche Bundestag hat kurz vor Jahresende den Bundeszuschuss pro Mehrgenerationenhaus um 10.000 € (von bisher 30 T€ pro Haus auf 40 T€ pro Haus) angehoben. Damit haben die Häuser mehr Spielraum, Neues auf den Weg zu bringen, Bestehendes auszubauen und Ideen für die Zukunft zu entwickeln.

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