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Zwei renommierte junge Künstler, Klaus Schiffermüller und Nina Schneider, haben jüngst in Langquaid ihr Atelier in der Rottenburger Straße 5 eröffnet.

Bürgermeister Herbert Blascheck und Soziale Stadt-Managerin Brigitte Kempny-Graf begrüßten die beiden in den schönen hellen Räumlichkeiten und wünschten ihnen auch weiterhin ein so kreatives Arbeiten.

Schiffermüller (geb. 1982) war 2007 Meisterschüler von Prof. Rolf-Gunter Dienst an der Kunstakademie in Nürnberg und erhielt 2011 das Diplom für freie Malerei an der Kunsthochschule Weißensee von Berlin. Seither freischaffend tätig, kann er auf eine rege deutschlandweite Ausstellungstätigkeit und auch einige internationale Erfolge zurückblicken. Stipendien in Sassari, Salzburg und Schwalenberg schärften seinen Blick auf die eigene Arbeit und auf die von geschätzten Kollegen. 2016 kam er von Berlin wieder nach Duggendorf (Opf.), wo er im Haus des Bildhauers Korbinian Huber eine Werkstatt bezog – bei ihm hatte er schon 2002 ein Praktikum absolviert. Seit August 2019 ist er zusätzlich in Langquaid tätig. Seine Bilder zeigen ausschließlich reale Landschaftsausschnitte, die er im Atelier in einen abstrakt gedachten Bildkosmos einpflegt.

Nina Schneider (geb. 1985) hat Kunst und Medienwissenschaften an der Universität Regensburg studiert und arbeitet seit 2013 als freiberufliche Illustratorin. Zu ihren Auftraggebern gehören u.a. die Apotheken Umschau (Wort und Bild Verlag), Brigitte Wir (Gruner+Jahr), SPACE (Markenfilm CrossingGmbH, Auftrag für das Europaparlament), die Stadt Regensburg, MyMuesli ©, Deutsche Herzstiftung e.V. und der Verbraucherservice Bayern. Zudem erreichte sie ein größeres Publikum durch Veröffentlichungen in verschiedenen Fachmagazinen. Freischaffend arbeitet sie meist an sehr kleinen Formaten, so zeichnet sie beispielsweise filigran gearbeitete Szenen auf Haftnotizzettel. Ähnlich wie im Graphic Novel sind der figürlichen Narration Textfragmente eingeschrieben, doch diese erläutern die Erzählung nicht wie erwartet  Diese surreale Anmutung ist auch auf den etwas größeren Druckgrafiken zu beobachten.

 

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