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Der Markt Langquaid, Gastgeber und Mitglied im Energieeffizienz-Netzwerk Ostbayern der Bayernwerk AG mit energietechnischer Beratung durch das IfE, hieß kürzlich die teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen im Mehrgenerationenhaus zum bereits achten Energieeffizienznetzwerk herzlich willkommen. Neben den Vertretern der sieben am Energieeffizienz-Netzwerk teilnehmenden Kommunen (Gemeinde Biburg, Gemeinde Train, Gemeinde Wildenberg, Stadt Abensberg, Stadt Hersbruck, Stadt Mainburg, Stadt Marktredwitz) war der Netzwerkträger, das Institut für Energietechnik IfE GmbH an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (IfE), vertreten durch Herrn Stefan Schedl und Frau Denise Hofmann, anwesend.

In seiner Begrüßung betonte Herr Bürgermeister Blascheck seine Freude über den netzwerkübergreifenden Austausch der vom IfE betreuten Netzwerke und der damit einhergehenden Möglichkeit an diesem Montag als Gastgeber agieren zu dürfen.

Zudem erläuterte er die bisherigen Energie- und Klimaaktivitäten des Marktes Langquaid. Diese sehen unter anderem die positive Beeinflussung der Denkweise zu erneuerbaren Energie der Bürger und Bürgerinnen durch die Erstellung eigener Förderprogramme zur Unterstützung der Installation von PV-Anlagen vor.

Darauffolgend stellten die Anwesenden die aktuellen Projekte in ihren Kommunen vor und erläuterten das weitere Vorgehen. Dadurch ergab sich für die Teilnehmer die Möglichkeit Problemstellungen in der Runde zu besprechen und effektive Lösungssätze zu finden.

Die Grundthematik des 8. Netzwerktreffens betraf die Bauökologie im Markt Langquaid. Anhand des Erfahrungsberichtes, vorgetragen vom Referenten für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz des Marktes Langquaid, Herrn Schmalz, wurde das Thema bauökologische und baubiologische Sanierung und Bauvorhaben an die Anwesenden heran getragen. Der Markt Langquaid habe sich selbst die Auflage gemacht auf PVC und Kupfer in den kommunalen Liegenschaften zu verzichten und auf andere Baustoffe auszuweichen. Um auch den Bürgerinnen und Bürgern einen Anreiz für ökologische Maßnahmen im privaten und gewerblichen Bereich zu bieten, habe der Markt Langquaid auch hier ein Förderprogramm für ökologisches Bauen aufgelegt.

Als Beispiel für eine Sanierung stellte Herr Stefan Schedl (IfE) das Vorgehen der Bestandssanierung des Kindergartens St. Jakob in Langquaid vor. Nach einer umfangreichen Bestandsaufnahme mit Ist-Analyse, wurde die Empfehlung für eine Dachsanierung in Verbindung mit Dämmmaßnahmen ausgesprochen. Den Anwesenden wurde eine dynamische Simulation einer Wärmebrücke sowie die Kosten der Sanierung vorgestellt.

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