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Die sieben Feuerwehren des Marktes Langquaid, die Stützpunktfeuerwehr des Marktes Langquaid sowie die Ortsteilfeuerwehren Adlhausen, Niederleierndorf Oberleierndorf, Leitenhausen, Paring und Schneidhart feierten am Samstagabend in Leitenhausen das Floriansfest. In seiner Predigt beim Festgottesdienst bzw. bei dem gemütlichen Beisammensein im Leitenhausener Feuerwehrhaus lobten Pfarrer Dr. Stephen Annan und Bürgermeister Herbert Blascheck das besondere ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrdienstleistenden im Markt Langquaid mit den dazugehörigen Ortsteilen. Die Kolpingbläser aus Langquaid führten den Festzug vom Feuerwehrhaus in Leitenhausen zum Gottesdienst in der Filialkirche St. Agatha an, in den sich auch Bürgermeister Herbert Balscheck mit den Bürgermeisterstellvertretern Hermann Pritsch und Margret Wermuth und einige Mitglieder des Marktgemeinderates einreihten, an.

Pfarrer Dr. Stephen Annan freute sich in seiner Einleitung, dass die sieben Feuerwehren des Marktes Langquaid von Leitenhausen bis „Mittelschneidhart“ das Floriansfest unter dem Leitspruch „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“ heute in Leitenhausen feiern. In seiner launigen Predigt spannte er den Bogen von der Weltstadt Paris mit seinem Großbrand von Notre Dame bis zu dem „Kaff“ Leitenhausen. Beide würden in Notsituationen über funktionierende Feuerwehren verfügen und sich auf deren Einsatzbereitschaft verlassen können. Die Feuerwehren sind in ihrem Einsatz ein Muster an Solidarität, die die Gemeinschaft zwischen den Menschen und auch den Gemeinden pflegen. Die in Paris praktizierte Spendenbereitschaft zeigt uns, dass der Glaube in der Kirche beheimatet ist. Pfarrer Annan rief die Feuerwehrler dazu auf auch in der Öffentlichkeit für den Schutz des Glaubens einzutreten und sich zu diesen auch zu bekennen. Damit tragen sie auch einen Teil zur Barmherzigkeit Gottes bei, in der wir alle gut aufgehoben sind, betonte der Geistliche. Er spreche den Feuerwehrdienstleistenden einen herzlichen Dank und eine große Anerkennung für ihren Dienst aus, bei dem sie sich vom Geist und Mut des Hl. Florians in ihrer Hilfe für den Nächsten anstecken lassen sollen. Auf das nähere Eingehen auf den hl. Florian verzichtete Pfarrer Annan mit dem Hinweis, dass sonst der Gottesdienst zwei Stunden dauern würde.

Nach dem Gottesdienst in der vollen Leitenhausener Kirche ging es zurück zum Feuerwehrhaus. Der Leitenhausener Vorstand Alois Liebhart begrüßte die Mitfeiernden und die Ehrengäste. Dabei betonte er, dass sich Leitenhausen als Reminiszenz an die Familien für den Samstagabendtermin entschieden habe. Dieser Versuch sei in Anbetracht der großen Teilnehmerzahl auf eine gute Resonanz gestossen.
Der Langquaider Bürgermeister Herbert Blascheck ging in seinem Grußwort auf den Werbeslogan der Feuerwehr – „Einer drückt und alle anderen drücken sich“ ein. Im Markt Langquaid mit seinen gut funktionierenden Feuerwehren ist ein solches Verhalten nicht feststellbar. Er sei stolz auf seine sieben Feuerwehren im Markt. Diese würden nicht Weg- sondern Hinschauen, Anpacken und Helfen. Darüber hinaus pflegen die Feuerwehren eine tolle Gemeinschaft, lobte der Bürgermeister.

Für dieses tolle Verhalten sprach Bürgermeister Herbert Blascheck seinen Feuerwehrdienstleistenden einen herzlichen Dank und große Anerkennung aus. Sein besonderer Dank galt der FFW Leitenhausen mit seinem Vorsitzenden Alois Liebhart für die vorbildliche Ausrichtung dieses Floriansfestes 2019 in Leitenhausen. Diese tragen dazu bei, dass die Tradition des Florianitages im Markt Langquaid weitergeführt werden kann.
Mit einem schmackhaften Abendessen wurde dann der gemütliche Teil des Florianifestes im Leitenhausener Feuerwehrhaus eingeleitet. Dies war der Auftakt zu einem geselligen Abend im Kreise der Feuerwehrkameraden.

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