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Die Zusammenarbeit zwischen den Märkten Langquaid, Bad Abbach sowie Rohr und den Gemeinden Hausen, Herrngiersdorf, Teugn, Saal an der Donau, Kirchdorf und Wildenberg trägt Früchte.

Herr Albert Meister vom beauftragten Büro bbv-Landsiedlung übergab kürzlich an Langquaids Bürgermeister Herbert Blascheck und an die übrigen Kommunen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Donau-Laber das fertiggestellte Kernwegenetzkonzept. „Dieses Konzept ist wegweisend für unsere Gemeinden und für die Landwirte in der Region“, so Blascheck. Aufbauend auf einer Bestandsaufnahme und Analyse der bestehenden ländlichen Wege wurden sogenannte Kernwege identifiziert, die für die Landwirtschaft, aber auch für die Naherholung und den Tourismus von besonderer Bedeutung sind. Diejenigen Kernwege, die in auffallend schlechtem Zustand sind und eine übergeordnete Funktion im Wegenetz haben, sollen primär ausgebaut werden. „Die Wege mit Ausbau-Priorität 1 sind für die nächsten 7 bis 9 Jahre zum Ausbau vorgesehen.“ betonte Meister.

Dr. Christian Thurmaier, der zuständige Betreuer am Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern in Landau, ist gespannt auf die kommenden Herausforderungen: „Wir planen in den neun Kommunen mittelfristig allein fast 12 km Straßen und Wege den aktuellen Bedürfnissen der landwirtschaftlichen Fahrzeuge anzupassen.“ Dazu werden, so Thurmaier, Flurneuordnungsverfahren eingeleitet, in denen auch ein eventueller Grunderwerb unbürokratisch abgewickelt werden kann. Auch Belange des Naturschutzes und des Wasserabflusses sind zu berücksichtigen. Das Amt hat für die Erstellung des Konzepts 75 Prozent der Kosten übernommen. Der Wegeausbau selbst kann voraussichtlich mit bis zu 85% gefördert werden.

Die Bürgermeister Blascheck und Barth (Herrngiersdorf) freuten sich bei der Übergabe, dass ein Weg, der über die Gemeindegrenzen von Günzenhofen bis Herrngiersdorf führt, als erster im nächsten Jahr ertüchtigt wird. In den folgenden Jahren werden peu à peu die übrigen Gemeinden bedient. „Wir sind überzeugt, dass durch die interkommunale Zusammenarbeit Synergieeffekte entstehen und die Gemeinden die Herausforderungen der Zukunft so besser meistern“, so Dr. Thurmaier und Blascheck übereinstimmend.

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