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Mit zwei großen Kränen wurde auf dem Betriebsgelände des Langquaider Bauhofs ein neues weiteres Salzsilo aufgestellt. Damit verfügt der Winterdienst nun über eine ausreichend große Menge an losem Streusalz. Bislang musste das vorhandene Streusalzsilo immer komplett leer sein, bevor ein ganzer Lastzug mit losem Streusalz geordert werden konnte. Zusätzlich musste noch die teurere Sackware als Reserve vorgehalten werden, die zudem auch beim Befüllen der Streubehälter der Fahrzeuge einen viel größeren Aufwand verursachte. Nun können sämtliche Fahrzeuge direkt über die beiden Streusalzsilos befüllt werden. Für uns bedeutet das eine enorme Arbeitserleichterung, die Platz spart und weniger Arbeitszeit bindet, erklärt Bauhofleiter Heribert Roithmeier.

Das Silo ist 14 Meter hoch, misst im Durchmesser 4 Meter und steht auf einem Betonfundament, das vom Bauhof erstellt wurde. Heribert Roithmeier erläutert, wie das rund 23.000 Euro teure, von der BayWa Langquaid gelieferte Gerät funktioniert. Das Salz wird mit Luft durch einen Schlauch nach oben in den Behälter gepumpt und die Luft dann durch ein am Silo installiertes Rohr wieder abgelassen. Der Hohlraum im Silo fasst 50 Tonnen Streusalz. Bei Bedarf werden die Streufahrzeuge unter das Silo gefahren, und im Handumdrehen ist die Ladefläche befüllt. Ein Arbeiter benötigt dafür fünf Minuten. Bürgermeister Herbert Blascheck freut sich, dass der Bauhof beim Winterdienst mit dem zusätzlichen Streusalzsilo nun noch effektiver arbeiten kann. Uns ist es sehr wichtig, dass der Bauhof für alle Bereiche sehr gut ausgerüstet ist, denn das kommt ja nicht zuletzt auch wieder allen Bürgern zugute, so der Bürgermeister, der die Gelegenheit nutzte und sich beim kompletten Bauhofteam für die großartige Arbeit, die das ganze Jahr über geleistet wird, ganz herzlich bedankte.

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