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Im Rahmen einer Versammlung im Rathaus wurden Sebastian Stempfhuber aus Adlhausen und Josef Stempfhuber aus Niederleierndorf, die beide von 2007 bis 2018 als Feldgeschworene fungierten, von Bürgermeister Herbert Blascheck und Feldgeschworenenobmann Alois Beer aus dem Kreis der Feldgeschworenen verabschiedet. Wie Bürgermeister Herbert Blascheck bei der Verabschiedung hervorhob, seien die Feldgeschworen ein ganz wichtiger kommunaler Bestandteil, die eine besonders vertrauensvolle Aufgabe wahrnehmen. Er dankte den  ausscheidenden Feldgeschworenen für das ehrenamtliche Engagement sowie die stets zuverlässige und pflichtbewusste Ausübung dieses ehrenvollen Amtes. Im Anschluss daran wurde Sebastian Ranftl aus Adlhausen als neuer Feldgeschworener gewählt und von Bürgermeister Herbert Blascheck vereidigt. Dabei bedankte sich der Bürgermeister bei Sebastian Ranftl, dass er bereit ist, dieses traditionelle und wichtige Amt zu übernehmen.

Der Markt Langquaid hat insgesamt 9 Feldgeschworene. Obmann der Feldgeschworenen ist Alois Beer. Bei den Feldgeschworenen handelt sich um eines der ältesten kommunalen Ehrenämter in Bayern: Seit dem Mittelalter wirken „Feldgeschworene“ bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit; sie setzen Grenzsteine, wechseln beschädigte Markierungen aus oder entfernen kraft Amtes Grenzzeichen.  Sie spielen zum Beispiel auch eine wichtige Rolle, wenn es um das Vermessen eines neuen Baugebietes, die Abmarkung von Straßenbaumaßnahmen oder Grenzwiederherstellungen geht. Feldgeschworene gelten als „Hüter der Grenzen“ und Abmarkungen im jeweiligen Gemeindegebiet und arbeiten eng mit den Vermessungsämtern, aber natürlich auch den jeweiligen Kommunen zusammen. Auch in Langquaid sind regelmäßige Treffen mit den ehrenamtlichen Kräften sowohl dem Markt wie auch dem Vermessungsamt wichtig für einen regen Informationsfluss, zum Erfahrungsaustausch.

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