Neues Hotel wird den Marktplatz weiter stärken

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Ein weiteres innovatives Großprojekt wird den Langquaider Marktplatz ganz im Sinne von „Leben findet Innenstadt“ stärken und weiter aufwerten. Die Bauwerk GmbH mit Sitz in Neustadt/Donau mit den Geschäftsführern Werner Reichl, Andreas Treffer, Harald Eberl und Christian Roßbauer hat das geschichtsträchtige „Hotel zur Post-Areal“, erworben und wird nun das gesamte Areal sanieren und neuen Nutzungen zuführen.

Am Marktplatz wird das „Hotel am Markt“, ein modernes Hotel garni mit ca. 60 Betten entstehen. Dabei werden die Investoren an dieser Stelle auch eine „städtebauliche Reparatur“ vornehmen, so dass anstelle des bisher quer stehenden Gebäudes die ursprüngliche historische Giebelständigkeit wieder entstehen wird.

Um das historische Marktgefüge wieder herzustellen wird im Hofbereich die alte städtebauliche Struktur ebenfalls durch einen Neubau wieder errichtet. In diesem Neubau werden ganz im Sinne von „Leben am Wittelsbacher Markt“ Wohnungen  entstehen.

Mit einer ansprechenden Platzgestaltung soll auch der Innenhof des Areals aufgewertet werden. Ein öffentlicher Fußweg über das Grundstück soll eine kurze Verbindung vom Marktplatz zur Bahnhofstraße sowie zum Geflügelzuchtgarten und zum Labertal schaffen.

Den Investoren ist es sehr wichtig den historischen Charakter auf dem gesamten Areal wieder herzustellen. Sie beginnen nun mit den Planungen und werden diese ebenso wie einen Zeitplan nach der Sommerpause mit dem Markt Langquaid abstimmen und die nächsten Realisierungsschritte auf den Weg bringen.

Mit dem „Hotel am Markt“ folgt innerhalb kürzester Zeit das nächste Großprojekt, das den Langquaider Marktplatz noch attraktiver macht. Nach der erfolgreichen Sanierung und Nutzung des „Obermünsterer“ als Einkaufs-, Dienstleistungs- und Wohnzentrum, der Sanierung des Kastnerhauses mit weiteren Praxis-, Büro- und Wohnangeboten sowie der Langquaider Marktbücherei, dem zentrumsnahen Einzelhandelsprojekt unmittelbar am Marktplatz mit Lebensmitteldiscounter, Getränkemarkt, Bistro und Cafe sowie einem Friseursalon und Beautybereich, der Sanierung und Nutzung des „Kaufmann-Burgmayer-Zentrums“ mit Regionalkaufhaus und Veranstaltungs- und Tagungszentrum und der Sanierung des Seifensiederhauses mit der Nutzung als Friseursalon setzt die Bauwerk GmbH diesen eingeschlagenen Weg mit ihrem Hotelprojekt jetzt erfolgreich fort. Damit wird die Attraktivität dieser einmaligen Lage und die Vorteile urbaner Lebensqualität am historischen Wittelsbacher Marktplatz weiter unterstrichen.

Bürgermeister Herbert Blascheck sagt dazu:

Ich freue mich, dass wir mit der Bauwerk GmbH einen weiteren innovativen Investor für das Langquaider Zentrum begeistern konnten, der nicht nur mit dem dringend notwendigen und lang ersehnten neuen Hotel ein sehr ansprechendes und zukunftsorientiertes Konzept realisieren wird, sondern der mit seinem Projekt auch eine ganz hervorragende Verbindung zwischen historischem Marktgefüge und modernem Innenstadtleben schafft.  „Leben findet Innenstadt” ist bei uns in Langquaid nicht nur ein Motto sondern tatsächlich Programm.  Deshalb sind unsere Anstrengungen auch auf die positive Entwicklung des Marktzentrums ausgerichtet. Dafür tut nicht nur der Markt sehr viel, sondern auch private Eigentümer und Investoren gehen diesen Weg sehr erfolgreich mit. Besonders freue ich mich natürlich auch darüber, dass mit dem Projekt „Hotel am Markt“ innerhalb kürzester Zeit die Reihe der Großprojekte zur Stärkung unseres Marktzentrums nahtlos fortgesetzt wird. Mit dem „Hotel am Markt“ wird ein weiterer wichtiger Impuls und ein deutliches Signal für unser „Einkaufszentrum Marktplatz“ gesetzt. Gleichzeitig wertet das neue Hotel auch den Wirtschaftsstandort Langquaid weiter auf, in dem es Übernachtungsmöglichkeiten für Geschäftskunden, Partner und auch Mitarbeiter bietet. Ich danke den Geschäftsführern der Bauwerk GmbH für ihr Vertrauen, das sie mit dieser großen Investition in den Standort Langquaid setzen.


Bauwerk Geschäftsführer Werner Reichl und Andreas Treffer sagen dazu:

Wir verfolgen seit Jahren die positive Entwicklung von Langquaid und möchten nun die Chance nutzen, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu werden. Bürgermeister Herbert Blascheck versteht es überzeugend Investoren für Langquaid zu begeistern um dann gemeinsam die städtebauliche Entwicklung des Marktes ganz gezielt voranzubringen. Diese Unterstützung freut uns sehr. Selbstverständlich werden wir die städtebaulichen Anforderungen bei der Planung berücksichtigen und gemeinsam mit der Kommune umsetzen. Mit dem Hotel am Markt errichten wir ein weiteres Haus der Greenpartment GmbH im Landkreis Kelheim an einem zukunftsträchtigen Standort.


Mit dem Projekt „Hotel am Markt“ werden zahlreiche städtebauliche Ziele des Marktes Langquaid realisiert:

    • Das Marktzentrum wird weiter aufgewertet und noch attraktiver.
    • Das zum „Schandfleck“ motierte Grundstück des ehemaligen Hotel zur Post  wird durch einen innovativen privaten Investor saniert und einer modernen innerstädtischen Nutzung zugeführt.
    • Die dringend notwendigen weiteren Übernachtungsmöglichkeiten im Zentrum bauen den Standort Langquaid ganz im Sinne von „Leben findet Innenstadt“ weiter aus.
    • Das Wittelsbacher Parzellengefüge wird wieder hergestellt.
    • Der historische Innenhof wird aufgewertet.

 

Historie:

Der alte Hausname Untersteiger ist auf die Familie Steiger zurückzuführen, die zwischen 1708 und 1910 über 8 Generationen hier eine Bierbrauerei betrieben hat. Das Anwesen war immer schon bedeutend am Marktplatz, zum „Wohnhaus mit Gaststube, Malztenne und Sudhaus sowie Tanzsaal im Obergeschoss“ gehörten Stallungen, Stadel, Schuppen, Fremdenstallungen, Wurzgarten und Obstgarten sowie eine Landwirtschaft von 95 Tagwerk. Die Geschichte dieses Anwesens ist eng verbunden mit der des Kastneranwesens Marktplatz 1, denn Johann Steiger kaufte es 1829 dazu. Die beiden Brauereien wurden zusammengelegt, das Bier im großen Keller des Kastnerhauses gelagert (Fasslager heute noch zu sehen) wurde. Schon 1827 hatte seine Mutter Anna Steger das Richtung Rathaus liegende Nachbaranwesen „Steigerbäck“, eine bis 1618 zurück nachweisbare Bäckerei mit 32 Tagwerk dazugekauft. Die Landwirtschaft umfasste in der Blütezeit 150 Tagwerk. Die beiden bis dahin mit den 45° Giebeln zum Marktplatz stehenden Anwesen wurden zusammengebaut, um ein drittes Stockwerk erhöht und der First gedreht, sodass die mächtigste Längsfront zum Marktplatz entstand. Bis 1958 wurde hier Bier gebraut.



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