Mit dem Bürgermeister unterwegs beim Ferienprogramm

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Mit dem Bürgermeister unterwegs, hieß es auch im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms. Herbert Blascheck machte sich mit rund 50 Mädel und Buben vom Rathaus aus über das Labertal auf den Weg zum Wasserwerk des Marktes, denn Trinkwasser so erzählte er der Gruppe, ist unser wichtigstes Lebensmittel und auch vom Wasserwerk des Marktes Langquaid wird es in ausreichender Menge und in bester Qualität zur Verfügung gestellt.

Wasserwerksleiter Martin Streit begrüßte die Kinder in den Räumen des Wasserwerkes, er stellte anschaulich die Gewinnung, Förderung, Speicherung und Verteilung des Langquaider Trinkwassers an Hand der technischen Einrichtungen vor. Beim anschließenden Rundgang durch das Wasserwerk wurde der Weg des Wassers vom Brunnen bis zum Endverbraucher nochmals aufgezeigt. Das Langquaider Wasserwerk versorgt den Markt selbst und den Ortsteil Oberleierndorf alle anderen Ortsteile werden von Zweckverbänden versorgt. Gefördert wird das Langquaider Wasser aus einem Brunnen mit einer Tiefe von 61 Metern. Durch einen Luftmischer und spezielle Kiesfilter wird dem Roh-Wassers, Mangan und Eisen entzogen. Das Wasser wird dann im 90 m³  
fassenden Saugbehälter gespeichert und von dort aus in das Leitungsnetz oder den Hochbehälter, der sich auf der Anhöhe zwischen Herrngiersdorf und Tiefenbach befindet mit einem Fassungsvermögen von 500 m³ geleitet. Gesteuert wird die Versorgung mit Trinkwasser vom Herzstück des Wasserwerkes, der im Pumpenhaus installierten Schalt-und Überwachungszentrale mit umfangreichen Sicherheitseinrichtungen und insgesamt drei Kreiselpumpen.  Per Computer kann das Wasserwerk auch vom gemeindlichen Bauhof aus überwacht werden. In seinen Ausführungen wurde von Martin Streit auch auf die Bedeutung des Langquaider Trinkwassers als Lebensmittel für die Bürger hingewiesen.

Dieser Anspruch Lebensmittel zu sein erfordert einen ganz besonders hygienischen und sorgfältigen Umgang mit dem Wasser und der Förderanlagen. Größtes Maß an Reinlichkeit bei den technischen Einrichtungen und des Hochbehälters sowie regelmäßige externe Untersuchungen der Qualität des Trinkwassers garantieren einen hohen Standard. Besonders erwähnt wurde von ihm, dass das Langquaider Trinkwasser aufgrund seiner Keimfreiheit ohne Chlorierung auskommt. Bei einer kürzlich durchgeführten Untersuchung, so berichtete Martin Streit, wurde das Wasser aus dem Brunnen des Langquaider Wasserwerks als „Juwel“ bezeichnet, in dem kein keinerlei Rückstände beispielsweise von Nitrat oder Düngemittel zu finden sind. Im Rahmen des Rundgangs konnten die Kinder auch das Langquaider Trinkwasser direkt aus dem Wasserwerk genießen. Und als Lohn, dass alle so aufmerksam mitgemacht hatten, gab's für alle Teilnehmer Trinkwasserflaschen und von Bürgermeister Hebert Blascheck zum Abschluss am Marktplatz dann ein Eis.



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