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Mit einem bunten und amüsanten Rahmenprogramm, Glück- und Zukunftswünschen, aber auch einigen wehmütigen Rückblicken auf die Schulzeit feierten Eltern, Lehrer und Schüler der Mittelschule Langquaid den Schulabschluss. Alle 15 Absolventen haben ihre Schulzeit mit dem qualifizierenden Abschluss bzw. dem Mittelschul-Abschluss beendet. Damit hat die Mittelschule Langquaid auch in diesem Jahr ihren hohen Qualitätsstandard wieder unter Beweis gestellt. Gewürdigt wurden im Rahmen der Abschlussfeier auch die Leistungen der besten Schüler. So hat Michael Eder mit einem Notendurchschnitt von 1,8 abgeschlossen, Michaela Heinrich mit 2,0 und Christof Fuchs mit 2,2.

Rektor Heiner Bruckmüller verabschiedete die Absolventen mit der Geschichte „Wage zu träumen“, die erzählt, wie der kleine und arme Junge Tommi einen Schulaufsatz über seinen „Traum“ schreibt, in dem er sich als Künstler und Architekt ein herrliches Haus baut. Der Lehrer gibt ihm eine Sechs auf den Aufsatz, weil er überzeugt ist, dass Tommi weder reich noch klug oder genügend kreativ ist, sich solch einen Traum zu verwirklichen. Nach 30 Jahren sitzt der Maler Tommi in seinem Traumhaus und erklärt seinen Malschülern, dass sie sich ihre Träume nicht stehlen lassen sollten – was auch der Wunsch von Rektor Bruckmüller an die Entlassschüler war.

Heute ist es endlich soweit, ihr bekommt heute euer ganz persönliches Ticket für den Start in die Zukunft. Lange Jahre habt ihr dafür auch an der Mittelschule euren Koffer gepackt. Verschiedenste Teile nehmt ihr jetzt mit auf eure Reise: Wissen, Begabungen, Regeln des Zusammenlebens und Wertvorstellungen; aber auch Mut, Stärke und Willenskraft“, sagte Bürgermeister Herbert Blascheck in seiner Begrüßung. Jeder habe seine ganz speziellen Begabungen und Stärken und jeder sein ganz persönliches Ziel. Er appellierte an die Schüler, dabei nie das Lernen aufzuhören. Denn Lernen eröffnet den Zugang zur Welt. „Man kann den Wind nicht ändern – aber die Segel klug setzen. Setzt die Segel richtig – meine guten Wünsche begleiten euch!“, schloss Blascheck seine Rede.

Claudia Müller, Rektorin a. D., freute sich über die Einladung zur Feier. Sie sei immer noch in Gedanken bei den Schülern, die sie viele Jahre durch Höhen und Tiefen begleitet hatte. Freude und Wehmut liegen ja eng beieinander. Einerseits sei die Zeit des Lernens vorbei, andererseits müsse man Abschied nehmen von gewohnten Dingen und Ritualen.

Auch Klassenleiterin Philin Houser, Elternbeiratsvorsitzende Nicole Heinrich und Fördervereinsvorsitzender Mario Klav wünschten den Entlassschülern Kraft und Energie für den weiteren Lebensweg.

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