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Mit einem großen Fest wurde die „Labertaler Storchenroute“, an der sich auf einer Länge von 23 Kilometern zwischen Rottenburg und Niederleierndorf 9 Erlebnisstationen aneinanderreihen, die in besonderer Weise Spiel und Spaß, Rast und Information, Einblick in und Weitsicht für ein einzigartiges Naturerlebnis bieten, eröffnet und offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Das Labertal gibt seinem Fluss, der Großen Laber, Raum, sich natürlich zu entwickeln. Das Labertalprojekt, ein einzigartiges ökologisches Entwicklungskonzept, mit dem man in den 1990er Jahren begonnen hat, hat dazu wesentlich beigetragen. Millionen wurden so in den vergangenen zwanzig Jahren für die Natur im Labertal investiert. Mit der „Labertaler Storchenroute“ haben der Markt Langquaid, die Gemeinde Herrngiersdorf, der Markt Rohr und die Stadt Rottenburg in enger Kooperation mit dem Amt für ländliche Entwicklung, dem Wasserwirtschaftsamt und dem Landschaftspflegeverband Vöf diesen Naturschatz vor der Haustür jetzt auch zugänglich gemacht. Finanziert wurde dieses besondere Gemeinschaftsprojekt im Rahmen des Labertalprojektes mit einer großzügigen 80%-Förderung von Planung und Bau durch das Amt für Ländliche Entwicklung.

Vielfältig und interessant sind die Themen die an den einzelnen Stationen aufgegriffen werden, die Spiel- und Rastmöglichkeiten und schöne Aussichtspunkte bieten, um die Natur des Labertals zu beobachten. So kann man beispielsweise spielerisch den Unterschied zwischen Storch und Reiher im Labertal kennenlernen, erleben wie der Biber seine Burg und der Storch sein Nest baut, sich auf einem Familiensofa ausruhen und dabei die kleinsten Tiere des Labertales beobachten, den Fischen zuhören, wenn sie von ihrem Leben im Labertal erzählen, die Bedeutung einer Bachrenaturierung erfahren, den Labertaler Storch in seinem Nest beobachten, mehr Informationen zur Laber und zu den Laberauen entdecken oder auch einen Blick in die Vergangenheit des Labertals wagen. Die Langquaider Landschaftsarchitektin Inge Dunkel-Littel hat die Erlebnisstationen geplant und umgesetzt. Die grafische Aufmachung der „Labertaler Storchenroute“ wurde vom Grafenauer Werbegrafiker Rudi Mautner konzipiert, der auch das Maskottchen, den Storch entwickelt hat, der die Besucher durch das Labertal begleitet und auch immer wieder über das Tal der Großen Laber erzählt.

Zur offiziellen Eröffnung wurde die „Labertaler Storchenroute“ an Station 5 bei Leitenhausen von Pfarrer Gerhard  Schedl gesegnet. Anschließend haben die vier Bürgermeister, gemeinsam mit Vertretern der Fachstellen die Storchenroute symbolisch freigeben. Für das leibliche Wohl der weit über 100 Gäste hat dann die Freiwillige Feuerwehr Leitenhausen am Feuerwehrhaus mit einem gemütlichen Beisammensein, bei der die „Herrnholzmuse“ und der Gstanzlsänger “Erdäpfelkraut” musikalisch unterhalten haben, gesorgt.

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