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Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat in München an Bürgermeister Herbert Blascheck den Breitband-Förderbescheid übergeben, mit dem der Freistaat Bayern den weiteren Breitbandausbau in Langquaider Ortsteilen mit 813.227 Euro fördert. Langquaid profitiert mit diesem bereits zweiten Förderbescheid nun auch vom Höfebonus. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 1.708 Gemeinden und mehr als 80 Prozent aller bayerischen Kommunen haben mittlerweile einen Förderbescheid erhalten, freute sich Staatsminister Füracker. Der Freistaat Bayern stellt dafür bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums, betonte Füracker. Das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat hat bereits eine erhebliche Verbesserung der Breitbandversorgung erreicht. Dies belegen die neuesten verfügbaren Daten des TÜV Rheinland, der im Auftrag des BMVI den Breitbandatlas des Bundes betreibt. Der Ausbau von schnellem Internet geht mit Riesenschritten voran. Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.005) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. In allen bayerischen Gemeinden ist mittlerweile ein Glasfaseranschluss vorhanden – alle Gemeinden sind auf der Datenautobahn.

Natürlich hat auch der Markt Langquaid den Ausbau der Breitbandversorgung in seinem Gemeindegebiet bereits entscheidend vorangebracht. In den Ortsteilen steht schnelles Internet zwischen 30 Megabit und 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) zur Verfügung. Für diesen Ausbau in den Ortsteilen hat der Markt schon einmal das Breitband-Förderprogramm des Freistaats Bayern in Anspruch genommen. Daraus hat der Markt einen Zuschuss von 80% der Kosten erhalten. In großen Teilen Langquaids stehen bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) zur Verfügung, da die Telekom diesen Bereich eigenwirtschaftlich ausgebaut hat. Dafür sind dem Markt keine Kosten entstanden. Ausbauen wird die Telekom ebenfalls eigenwirtschaftlich noch den Nahbereich um die Vermittlungsstelle mit Vectoring. Dann können auch in diesem Bereich bis zu 100 Megabit von den Kunden gebucht werden. Mit dem Ausbau der Breitbandversorgung soll sowohl im Markt als auch in den Ortsteilen eine zukunftsfähige digitale Versorgung gewährleistet werden, da der Breitbandausbau ohne Zweifel auch ein Standortvorteil ist. In einem zweiten Ausbauschritt werden nun bisher nicht optimal versorgte Gebiete wie z.B. der Ortsteil Kitzenhofen mit Glasfaser angebunden. Ausführen wird diesen weiteren Breitbandausbau die Telekom zu Gesamtkosten von € 1.016.534. Durch die hohe Förderung durch den Freistaat Bayern mit € 813.227 verbleibt für den Markt noch ein Eigenanteil von € 203.307.

Um die Weichen auch in der Breitbandversorgung weiter Richtung Zukunft zu stellen, hat der Markt Langquaid auch bereits den nächsten Schritt umgesetzt, nämlich die Erstellung eines Masterplans für die Breitbandversorgung und den Ausbau des Glasfasernetzes. Ein solcher Masterplan schafft ein Gesamtkonzept für die Erstellung eines anbieter- und technikneutralen Leerrohrnetzes für eine künftige Glasfaser-FTTH-Lösung. Er beinhaltet u.a. den Bedarf an erforderlichen Kabelstrecken ab den glasfaser-versorgten Verteilerkästen zu den Unternehmen und Haushalten. Ziel ist es auch, den Ausbau mit Glasfaserkabeln bis in die Gebäude der Endkunden darzustellen. Für diese Maßnahme hat der Markt eine Förderung mit 100% durch den Bund erhalten. Bei der Sanierung der Herrnwahlthanner Straße wurde bereits ein Leerrohrsystem für Glasfaser verlegt.

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