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Das Frühjahrskonzert des Netzwerkes „MusikLeben Langquaid“ zauberte blühendes musikalisches Leben in die Langquaider Turnhalle, auch wenn es draußen noch einmal kräftig winterte. Insgesamt über 120 Mitwirkende, Musiklehrer und ihre Schüler, Chöre und Ensembles aus der gesamten Verwaltungsgemeinschaft Langquaid, zeigten auf, welche (Klang-) Farben und Formen die Welt der Musik bieten kann.

Junge Nachwuchsmusiker demonstrierten, dass auch schon nach kurzer gezielter Unterrichtsförderung ein wohlklingendes Bühnendebut glückt. Hoch ausgebildete Ausnahmetalente mit vernehmbarer Bühnenerfahrung, brachten hohe Kunst zu Gehör.

Den ganzen Nachmittag über blieb das Konzert stets kurzweilig, auf zwei Bühnen präsentierte sich in flottem Wechsel  eine außergewöhnliche Vielfalt an Stilrichtungen und Arrangements quer durch Epochen und Länder.

Den klangvollen Auftakt gaben die Kolpingbläser Langquaid unter Leitung von Alfons Pernpeintner mit „Muß i denn“ in sechs Variationen. Danach zeigten eindrucksvoll die Kinder der musikalischen Früherziehung geleitet von Dagmar Biehler, dass schon die Jüngsten richtig Spaß an Gesang und Rhythmus haben. Die junge Pianistin Anna Schweiger von der Musikschule PriMu – Lothar Hoenke aus Kitzenhofen führte gekonnt ins „Traumland“. Dynamisch setzte der Kinderchor Langquaid unter Leitung von Sabine Leutgäb souverän in Gesang und Choreographie mit rhythmischen Songs den Reigen fort.

Ein beeindruckendes Zusammenspiel aus Gesang und Rhythmus leisteten die Musikschüler von Gerald Gaßner, Jakob Fischer, Jakob Hruschka und Alex Schliebitz, mit welt bekannten Songs wie „Take me home, country roads“.

Gitarrenschüler Bastian Graf meisterte im Duett mit Lehrer Gaßner sein Bühnendebut, besinnlich mit  „Greensleves“. Peppig schwungvoll  führte der Langquaider Jugendchor unter Leitung von Celina Schlappe und Sabrina Hamburger mit Songs wie  „Rama lama ding dong“ oder „Photograph“ über die Fifties  wieder in die Moderne.

In die hohe Kunst der Oper und des Liedes führte Lukas Lemke, Gesangsschüler von Brent Damkier aus Herrngiersdorf. Ohne jede tontechnische Verstärkung erfüllte der klangvolle Bass die Langquaider Halle mit Verdi, Haydn und Robert Schumanns berühmter Vertonung von Heines Romanze „Die beiden Grenadiere“. Stefanie Dzjubak begleitete ebenso professionell am Klavier. Mit dem King of Ragtime Scott Joplin beschloss das Querflötenensemble unter Leitung von Gabriella Damkier eindrucksvoll den ersten Teil.

Ebenso groß wie die Bandbreite der Musik war die Auswahl an Kuchen in der Pause. Dafür hatten die fleißigen Elternbeiräte der VG-Schulen in Hausen, Langquaid und Sandsbach in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der VG-Schulen gesorgt. Dessen Vorsitzender Mario Klav informierte zudem über die zahlreichen, auch musischen Angebote, des Vereins.

Nach kurzer Pause bliesen die Kolpingbläser zum Auftakt des zweiten, auch äußerst stark besetzten Teiles. Die Gitarrenschüler von „Musicanto“ unter Leitung von Brigitte Maier boten, von Ewald Ring auf zwei Congas begleitet, ein sehr harmonisches und klangvolles Zusammenspiel. Solist Josef Wallner, Akkordeonschüler des Musiktreff Fritz Krebler brachte gekonnt mit „Ouverture Elementare“ und „Samba de los Fingeros“ Internationales zu Gehör. Außergewöhnliches Repertoire präsentierte zudem die Gruppe „Ditschn Damma“ unter Leitung von Ewald Ring: Mit Didgeridoo, Percussion von Body bis Conga, alle Stücke aus Eigenkomposition, begeisterten sie ihr Publikum.

Ein weiteres absolutes Glanzlicht im Programm: Die Musikschüler von Irene Wetzler-Mittmann, zunächst Patrick Hofstetter am Klavier,  dann Flötenvirtuosin Lilli Knott, begleitet von Raphael Landstorfer am Klavier, (beide Preisträger bei Jugend musiziert) brillierten mit perfekter Intonation von Webers, beziehungsweise ungarischer Volkslieder.

Mit der immer wieder faszinierenden Mischung aus moderner grooviger Musik und Show gestaltete das Ensemble Marcanto unter Leitung von Margit Spinar das Finale und machte dem begeisterten Publikum großen Appetit auf die nahende Tournée. Überhaupt machte das Konzert Lust auf mehr: Sei es, selbst ein Instrument zu lernen oder in einem Ensemble mitzuwirken, stellte VHS-Leiter Bernd Schmargendorf, der bewährt humorvoll und informativ durchs Konzert führte, am Ende fest. Bürgermeister Herbert Blascheck resumierte, dass Langquaid auch musikalisch „absolut fit für die Zukunft“ ist. Sein großer Dank galt allen Mitwirkenden sowie für die perfekte Organisation dem Team der Sozialen Stadt, Brigitte Kempny-Graf, Melanie Hase und Andrea Meyer, dem Langquaider Bauhof unter Leitung von Heribert Roithmeier und für die leckere Bewirtung dem Förderverein und den Elternbeiräten der vier Schulen.

■ Info

Gefördert wird das Netzwerk „MusikLeben Langquaid“ durch den Markt Langquaid und die Soziale Stadt. Nähere Informationen auf der Netzwerk-Homepage unter www.musikleben-langquaid.de und unter www.langquaid.de. Nähere Auskünfte erteilt auch gerne das Büro Soziale Stadt, Telefon 09452- 91216 oder E-Mail: sozialestadt@langquaid.de. Hier kann auch die gerade wieder neu aufgelegte vollständig aktualisierte Überblicksbroschüre angefordert werden

 

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