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Eine Gruppe Ministranten der katholischen Pfarrei St. Jakob brachte als Sternsinger den Neujahrssegen der Heiligen Drei Könige auch in das Langquaider Rathaus. Festlich gekleidet und von einem Stern begleitet sind die Sternsinger wie in jedem Jahr wieder in den Straßen des Marktes und der Ortsteile unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20+C+M+B+18“ bringen sie den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder.

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ – so lautet das Motto der Aktion 2018, bei der die Sternsinger in diesem Jahr ein Zeichen gegen Kinderarbeit und für eine Welt, in der Kinder spielen, lernen und einfach Kind sein dürfen setzen. Denn obwohl Kinder durch internationales Recht in fast allen Staaten der Erde vor Ausbeutung geschützt sind, sieht die Wirklichkeit leider anders aus. Weltweit arbeiten 168 Millionen Kinder und Jugendliche. Die weitaus meisten tun das nicht freiwillig, viele werden ausgebeutet und missbraucht. Allein in Indien, dem Beispielland der diesjährigen Sternsingeraktion, müssen rund 60 Millionen Kinder arbeiten. Um dem entgegenzuwirken, werden die Spenden der diesjährigen Sternsingeraktion Projekten gegen Kinderarbeit zugutekommen.

Bürgermeister Herbert Blascheck dankte den Sternsingern stellvertretend für alle Kaspars, Melchiors und Balthasare, die derzeit im Markt und den Ortsteilen unterwegs sind, um sich in ihren Ferien zugunsten notleidender Kinder zu engagieren. Zusätzlich gab es natürlich auch eine Spende und Schokolade als „Wegzehrung“ vom Bürgermeister.

 

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